Daueraufgabe – inspizieren, untersuchen und handeln

Im Zeitraum 2015 bis 2016 wurden als erste Sanierungsmaßnahme die Lager der Pilzhochstraße ausgetauscht. Die Arbeiten wurden bei laufendem geschwindigkeitsreduzierten Verkehr durchgeführt. © Christopher Bevermann "INGENIEURGRUPPE BAUEN“

In den Jahren 1985 bis 1988 wurde die "Pilzhochstraße" erstmals umfassend instand gesetzt. Neben der Betonsanierung und einer neuen Abdichtung wurden neue Kappen und ein Anprallschutz montiert sowie zusätzliche Querkraftkopplungen eingebaut.

Zudem wird die "Pilzhochstraße" wie jedes Brückenbauwerk in Deutschland nach DIN 1076 überwacht und geprüft. Aus den Prüfberichten der einzelnen Teilbauwerke der "Pilzhochstraße" war ein Sanierungsbedarf ersichtlich.

Im Jahre 2011 wurden daher alle Teilbauwerke der "Pilzhochstraße" inspiziert, um den Sanierungsaufwand zu definieren. Dabei stellte sich heraus, dass vorrangig die Lager ausgetauscht werden müssen. Um diese Annahme zu bestätigen, wurden im Jahr 2012 an ausgewählten Stellen die Fahrbahn geöffnet, um den baulichen Zustand genauer zu prüfen. Es zeigte sich, dass Chloride an der Überbauplatte/Fahrbahnplatte zwar Schäden verursacht haben, diese jedoch im üblichen Rahmen liegen.

Die 2014 vom Stadtrat beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der "Pilzhochstraße" sind: Austausch der Lager aus dem Jahr 1959 als erste Maßnahmen, danach Sanierung der Übergangskonstruktion und des Überbaus.

Überwachung und Prüfung nach Din 1076

  • Alle zehn Bauwerke der "Pilzhochstraße" werden kontinuierlich überwacht.
  • Vorgeschriebene Prüfintervalle erfordern alle sechs Jahre eine Hauptprüfung.
  • Bei der Hauptprüfung werden alle Konstruktionsteile der Brücke inspiziert.
  • Aufgrund der Prüfberichte ist eine Sanierung notwendig.