Erstes Ziel: Sanierung der Übergangskonstruktionen

Querkraftkopplungen der Hochstraße Süd

Im Mai 2016 ist nach einer europaweiten Ausschreibung der Ingenieurplanung die Voruntersuchung zur "Pilzhochstraße" an ein Fachbüro vergeben worden. Im Dezember 2016 werden bei Untersuchungen an den Fugenbereichen massive Korrosionsschäden festgestellt. Das Schadensbild entspricht dabei dem zahlreicher Bauwerke im deutschen Straßennetz: Undichtigkeiten an der Fahrbahnplatte und an den Bauwerksfugen und dort eindringendes Wasser haben zu Beton- und Korrosionsschäden geführt. Die Behebung solcher Schäden ist mit bekannten Verfahren möglich.

Um die Sanierung vorzubereiten, werden statische Berechnungsmodelle angewendet. Solche gab es zum Zeitpunkt des Baus der "Pilzhochstraße" noch nicht. Dadurch zeigten sich erhebliche Defizite an der statischen Konstruktion. Durch die langjährigen Belastungen und Überlastungen sowie die voranschreitenden Bauwerksschäden, wird die Konstruktion weiter geschwächt. Das heißt, in Teilbereichen ist zu wenig Bewehrung und Beton vorhanden, um die erforderlichen Lasten aufnehmen zu können. Um das Bauwerk zu entlasten und damit die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu garantieren, trat ab Herbst 2017 ein Lkw-Fahrverbot in Kraft.