Erweitertes Ziel: Pilzhochstraße stabilisieren

Galeriebauwerk an der Mundenheimer Straße

Verschiedene Varianten zur Unterstützung der Pilzhochstraße wie Fangedamm, Stützenwald oder Stützenrost werden im Zuge der weiteren Planung erörtert und verworfen. Nach umfangreichen Untersuchungen und unter Einbeziehung externer Spezialisten sowie Expertinnen und Experten des Landesbetriebs Mobilität (LBM) schlagen Ingenieurinnen und Ingenieure und Fachverwaltung vor, die Pilzhochstraße durch ein "Galeriebauwerk“ von unten so abzustützen, dass ihre Standsicherheit gewährleistet bleibt. Es entsteht sozusagen eine "Brücke unter der Brücke“. Dabei bewegen sich die Planerinnen und Planer innerhalb enger Vorgaben.

Der Stadtrat wurde in einer Sondersitzung am 16. April 2018 über die Ergebnisse der Voruntersuchungen informiert. Am 17. April 2018 fand für Bürgerinnen und Bürger im Pfalzbau ein Bürgerdialog statt.

Warum kommt das Galeriebauwerk nicht?

In einem nächsten Schritt haben die Ingenieurinnen die Galerielösung als technisch machbare Lösung genauer untersucht. Allerdings hat die Stadtverwaltung diese Lösung verworfen und dazu am 10. April 2019 die Öffentlichkeit bei einem Bürgerforum und in der Presse informiert. Gründe dafür waren unter anderem die lange Bauzeit mit starken Beeinträchtigungen für den Kfz-Verkehr, der hohe Aufwand und die städtebaulichen Folgen. Auch die Situation an der Mundenheimer Straße konnte bautechnisch nicht befriedigend gelöst werden.

Aktuelle Informationen

Am 22. August 2019 musste die Pilzhochstraße aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden, da sich bereits vorhandene Risse vergrößert hatten. Dies ist bei turnusmäßigen Überprüfungen der Hochstraße Süd festgestellt worden. Daraufhin wurde die gesamte Konstruktion durch den Prüfstatiker mit wissenschaftlichen Methoden nachgerechnet, um Tragreserven ausfindig zu machen.