Planfeststellungsverfahren und Ausblick

Animation der Stadtstraße lang

2018 ist vier Jahre nach der Variantendiskussion, der politischen Grundsatzentscheidung sowie der auch aufgrund der Bürgerbeteiligung und den Vorgaben des Stadtrats verfeinerten Planung ein Meilenstein erreicht: Das Planungsverfahren zum Abriss der Hochstraße Nord und dem Bau der Stadtstraße geht in eine weitere und entscheidende Phase. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) eröffnete am Mittwoch, 22. August 2018, per öffentlicher Bekanntmachung das Planfeststellungsverfahren "für den Ausbau der Bundesstraße Nr. 44 (B 44) durch Ersatzneubau der Hochstraße Nord Ludwigshafen im Zuge der B 44".

Ausblick

Ende Oktober 2019 ist der Zuschussantrag eingereicht worden. Die Ingenieurgemeinschaft hat parallel zum lanfeststellungsverfahren bereits mit weiteren Planungen für den Abriss
der Hochstraße Nord und Bau der Stadtstraße begonnen. Diese Vorgehensweise hat der Stadtrat am 16. April 2018 beschlossen, damit die Ingenieurinnen und Ingenieure unmittelbar nach dem Planfeststellungsverfahren die ersten europaweiten Ausschreibungen zum Abriss der Hochstraße Nord und dem Bau der Stadtstraße machen können. Im Vorfeld der eigentlichen Bauarbeiten werden die Stadt Ludwigshafen oder städtische Töchter vorbereitende Arbeiten durchführen. Dies betrifft die Umlegungen aller Leitungen am "Nordbrückenkopf“ im Bereich der Kurt-Schumacher-Brücke in den stillgelegten Straßenbahntunnel der ehemaligen Stadtbahnlinie C.

Aktuelle Informationen

Der Zeitplan für die Hochstraße Nord soll gemäß Stadtratsbeschluss vom 9. Dezember 2019 der aktuellen Situation angepasst werden. Oberstes Anliegen der Stadt Ludwigshafen ist es, die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur sicherzustellen:

  • Das Planfeststellungsverfahren für den Abriss der Hochstraße Nord und den Bau der Stadtstraße wird zu Ende geführt.
  • Für die Hochstraße Nord wird ein Sicherungskonzept in Auftrag gegeben. Dabei soll geklärt werden, ob die Standsicherheit der Hochstraße Nord für zehn bis 15 Jahre gewährleistet werden kann. Sobald dieses vorliegt, werden Politik, städtische Gremien und die Öffentlichkeit informiert.