Was passiert beim Abriss?

Der Abriss des ersten Teilabschnitts über dem Bereich zwischen Mundenheimer Straße und Berliner Platz erfolgt in Schritten. Nach den Vorarbeiten, die vor allem wegen des komplizierten Zusammenbaus der Stützkonstruktionen und den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie viel Zeit in Anspruch nahmen, begann das Abbruchunternehmen in der letzten Mai-Woche den Asphalt abzufräsen und die Querkraftkoppelungen zu trennen. Kurz bevor es mit dem eigentlichen Abriss losgeht, werden noch die Brückenkappen und Ausrüstungsteile der Brücke entfernt. Die Brückenkappen sind der seitliche Abschluss der Fahrbahn mit Bordstein auf denen die Leitplanken und Geländer befestigt sind. Voraussichtlich am 11. Juni beginnen die Abrissbagger damit, den rund 220 Meter langen Abschnitt einzureißen. Insgesamt werden rund fünf Bagger im Einsatz sein. Stück für Stück wird dann der Beton herausgebrochen. Dabei beginnen die Bagger außen an der Brücke und arbeiten sich von rechts und links nach innen vor. Das Abrissverfahren ist so ausgelegt, dass es mit Rücksicht auf die Anliegerinnen und Anlieger erschütterungsarm geschieht. Sicherheit steht an erster Stelle. Die Arbeiten werden das ganze Wochenende andauern. Sonntagabend (14. Juni) soll das komplette Teilstück abgerissen sein und die Betonteile auf dem Boden liegen. Diese werden dann beprobt und nach und nach abgefahren, während die Abbrucharbeiten an den angrenzenden Teilstücken weitergehen.

Der Lärmpegel während den Abrissarbeiten beträgt schätzungsweise durchschnittlich 100 bis 105 Dezibel und ist mit der Lautstärke eines Güterzuges vergleichbar. Um den Staub, der durch den Abbruch des Betons aufgewirbelt wird, zu binden, wird die Baustelle beregnet.