Wie erfahre ich mehr?

Persönliche Gespräche, Vorträge und Informationen rund um den Abriss der Pilzhochstraße standen im Mittelpunkt des Nachbarschaftsmarktes am Donnerstag, 27. Februar 2020, 15 bis 19 Uhr, im unteren Foyer des Pfalzbaus.

Die Einladung zum Nachbarschaftsmarkt richtete sich an Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Bereich rund um die Hochstraße Süd, aber auch an Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begrüßte die Gäste um 15 Uhr. Der Nachbarschaftsmarkt ist ein Informationsangebot von vielen, mit dem die Stadtverwaltung den Dialog mit Bürgerinnen und Bürger rund um das Großprojekt Hochstraßen sucht.

An vier Themeninseln "Die Hochstraßen in Ludwigshafen", "Von der Hochstraße Nord zur Stadtstraße", "Hochstraße Süd - Abschnitt Pilzhochstraße" sowie "Ansehen und ausprobieren" informierte die Stadtverwaltung ausführlich über den Stand der Planungen und Arbeiten. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung, der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft, W.E.G, und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, rnv, standen für Fragen zur Verfügung. Mit dabei war auch der direkte Ansprechpartner vor Ort, Dieter Jung, der an diesem Nachmittag über seine Arbeit berichtet hat.

Darüber hinaus konnten sich Interessierte in der "Lebendigen Bibliothek" unter anderem OB Jutta Steinruck, den Beigeordneten Andreas Schwarz sowie die Projektleitungen für die Hochstraßen beim Bereich Tiefbau Georgios Astyrakakis (Hochstraße Süd) und Anke Janker (Hochstraße Nord) für 15-minütige persönliche Gespräche "ausleihen". Die Stadtverwaltung knüpft damit an ein neues Dialogangebot an, das bereits beim ersten Infomarkt im Dezember in der Rhein-Galerie von vielen Interessierten gerne angenommen wurde.

Jeweils zur vollen Stunde informierten Georgios Astyrakakis und Anke Janker in Kurzvorträgen abwechselnd über den aktuellen Projektstand zur Hochstraße Süd und Hochstraße Nord. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch Videoeinspielungen zum Bauablauf an der Hochstraße Süd und zum so genannten Umweltsensitiven Verkehrsmanagement, das künftig in Ludwigshafen dazu beitragen soll, Staus und damit Umweltbelastungen zu vermeiden.

Viele Interessierte stellen die Frage, wieso Straßen im Allgemeinen und die Hochstraßen im Besonderen schwere Schäden aufweisen. Dies hängt unter anderem auch mit der Belastung durch den Verkehr zusammen. Fahrzeuge sind heute größer und schwerer als früher, außerdem haben sich die Zahlen der Erstzulassungen vervielfacht. Anhand von Automodellen im Maßstab 1:87 führte die Stadtverwaltung unter dem Motto "Ansehen und ausprobieren“ dies konkret vor Augen.