Worum geht es?

Netze an der Hochstraße Nord

Fachplanerinnen und Fachplaner haben die Hochstraße Nord nach einem durch den Bund vorgegebenen und standardisierten Verfahren untersucht. Die Brücke weist große Schäden und bauliche Mängel auf mit Folgen für die Standsicherheit. Eine Sanierung der bestehenden Brückenabschnitte ist nicht möglich. Hinzu kommt, dass die Hochstraße Nord vor allem durch Lkw-Verkehr sehr stark belastet wurde. Ergebnis der Untersuchung: Abriss und Bau einer neuen Straße stellen die einzig wirtschaftliche und nachhaltige Lösung dar.

Die Stadtstraße soll die kaputte Hochstraße Nord ersetzen. Sie ist ebenerdig, mehrspurig, rund 860 Meter lang und verbindet die Lorientallee im Westen und die Kurt-Schumacher-Brücke im Osten. Mit den vorbereitenden Arbeiten zum Abriss der Hochstraße Nord soll möglicherweise 2020 begonnen werden. Nach knapp acht Jahren soll der Bau der Stadtstraße weitgehend abgeschlossen sein.

In Verbindung mit einer intensiven Bürgerbeteiligung hatte der Stadtrat im März 2014 sowie im März 2015 die wegweisenden Entscheidungen hierzu getroffen und Planern und Verwaltung weitere Aufgaben gestellt. Davor wurden unterschiedlichen Ersatzvarianten für die Hochstraße aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewertet und diskutiert. Dem schlossen sich intensive Planungsphasen an, die 2018 in der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) mündeten. Damit sind alle wesentlichen und vorgeschrieben Planungsschritte vollzogen. Um zusätzlich Zeit zu sparen, hat die Stadt außerdem die sogenannte Ausführungsplanung für das Vorhaben vorgezogen. Die Planung der Stadtstraße befindet sich im Zeitplan. Mit dem Straßenprojekt einher geht das Stadtentwicklungsprojekt City West – Raum für neue Stadtideen.