Ein Zeitverlust bei der Hochstraße Nord verteuert das Vorhaben insgesamt. Wie wird damit umgegangen?

Richtig ist: Verzögerungen im Ablauf bei der Hochstraße Nord kosten Geld, sind aber angesichts der gesamten Verkehrsproblematik in der Region und im Wirtschaftsraum entsprechend zu prüfen und zu bewerten. Eine Stadt, deren Handeln sich am Gemeinwohl orientiert, kann nicht nur betriebswirtschaftlich rechnen und die Belange und Interessen Dritter außen vor lassen. Sie muss vielmehr Aufgaben und Herausforderungen volkswirtschaftlich betrachten und somit auch die entstehenden Kosten bei den Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen in Stadt und Region in die Überlegungen miteinbeziehen. Auch durchaus unterschiedliche Interessen gilt es dabei mitunter zu berücksichtigen. Dann muss für einen Ausgleich oder einen Kompromiss gesorgt werden. Das macht Verwaltungshandeln komplex.