Kann in der Bruchwiesenstraße eine Busspur eingerichtet werden?

Eine Busspur in der Bruchwiesenstraße kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern muss im Gesamtzusammenhang der Busbeschleunigung im Stadtgebiet gesehen werden. Neben der Ausweisung von Busspuren tragen Bevorrechtigung an Ampeln dazu bei, den Fahrplan der Busse stabil zu halten. Bei allen Maßnahmen zur Busbevorrechtigung sind stets die Auswirkungen auf die anderen Verkehrsmittel zu betrachten, da diese oft konkurrierende Interessen haben. Deshalb muss eine gewisse Abwägung vorgenommen werden muss. Bereits seit Jahren werden Busse in kritischen Bereichen über eigene Busspuren geführt wie z.B. in der äußeren Mundenheimer Straße, der östlichen Maudacher Straße, der nördlichen Bruchwiesenstraße, der Bayreuther Straße, der südlichen Bismarckstraße oder am Hans-Warsch-Platz. Ebenfalls seit Jahren werden auf allen wichtigen Busrouten, die Busse an den Signalanlagen (Ampeln) bevorzugt, indem diese nach GPS-Anmeldung längere Grünzeiten erhalten oder durch kürzere Wartezeiten beschleunigt werden. Die Intensität dieser Bevorzugung ist je nach verkehrlicher Situation am jeweiligen Knotenpunkt unterschiedlich. Als laufendes Geschäft der Verwaltung wird diese Bevorzugung zusammen mit den Verkehrsbetrieben, der rnv, bei Bedarf angepasst und optimiert.

Hinsichtlich einer Busspur in der Bruchwiesenstraße lässt die RNV gemeinsam mit der Stadt derzeit prüfen, wie sich eine Busspur zwischen Raschigstraße und Ernst-Boehe-Straße auf den Verkehrsfluss auswirken wird. Ob eine Busspur dort realisierbar sein wird, werden die Ergebnisse der Prüfung zeigen. Zu bedenken ist dabei z.B., dass die Bruchwiesenstraße auch eine zentrale städtische Hauptverkehrsstraße und auch explizit als Lkw-Route ausgewiesen ist.