Warum soll eine Stadtstraße die Hochstraße Nord ersetzen?

Weil die Hochstraße Nord nicht repariert werden kann, sondern ersetzt werden muss, haben Ingenieurinnen und Ingenieure viele verschiedene Möglichkeiten untersucht. Dabei wurden Varianten einer Hochstraße ebenso in Betracht gezogen wie solche einer ebenerdigen Verkehrsführung. Immer gesetzt war die verkehrliche Leistungsfähigkeit der Straße Bedingung für die Förderung durch Bund und Land. Am Ende standen sich vier technisch machbare Varianten gegenüber: eine neu gebaute Hochstraße in fast gleicher Lage wie heute, eine leicht versetzte Hochstraße, eine kurze ebenerdige Stadtstraße mit Brückenteilen sowie eine weitgehend ebenerdige Stadtstraße. Nach intensiver Bürgerbeteiligung im Sinne eines frühzeitigen und konsultativen Verfahrens sowie Diskussion in den politischen Gremien sprach sich eine deutliche Mehrheit sowohl aus Bürgerschaft als auch des Stadtrats dafür aus, die ebenerdige Stadtstraße zur Grundlage weiterer Planungen zu nehmen. Dies verband die Politik jedoch mit klaren Aufforderungen an die Planer, Verbesserungsvorschläge und Hinweise aus den eigenen Reihen sowie aus der Bürgerschaft zu prüfen und aufzunehmen. Ein Jahr später gaben die Ingenieure Feedback und legten die Planungen für die "weiterentwickelte Stadtstraße“ vor. Diese flossen formal in den weiteren Planungsprozess ein. Im August 2018 eröffnete der Landesbetrieb Mobilität (LBM) formal das Planfeststellungsverfahren" für den Ausbau der Bundesstraße Nr. 44 (B 44) durch Ersatzneubau der Hochstraße Nord Ludwigshafen im Zuge der B 44 ".