Was unternimmt die Stadt Ludwigshafen für Pendlerinnen und Pendler, die von der Sperrung betroffen sind?

Die Stadtverwaltung ist auf verschiedenen Ebenen aktiv. Neben den bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verkehrsführung und den Umleitungsempfehlungen prüft sie fortlaufend, wie der Verkehrsfluss weiter verbessert werden kann. Darüber kann man sich jeweils aktuell auf www.ludwigshafen-diskutiert.de, www.facebook.com/ludiskutiert.de und twitter.com/ludiskutiert_de und www.instagram.com/lu.diskutiert.de informieren.

Die Stadtverwaltung muss dabei die Interessen aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer angemessen berücksichtigen und abwägen. Sie bittet daher auch Pendler*innen zumindest teilweise über Alternativen zum Auto nachzudenken und, wenn möglich, auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Allerdings ist der Verwaltung bewusst, dass dies nicht überall möglich ist, gerade dann, wenn Pendlerinnen und Pendler weiter weg oder sehr ländlich wohnen. Auch hat die am 22. November 2019 erfolgte Sperrung unter der Pilzhochstraße Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr. Die RNV und die S-Bahn haben ihre Fahrverbindungen angepasst und informieren ausführlich. Ludwigshafen ist nicht alleine: Die Stadtverwaltung steht in engem Austausch mit ihrer Schwesterstadt Mannheim, mit dem Landkreis sowie dem Land Rheinland-Pfalz und seiner Behörden wie der Polizei oder dem Landesbetrieb Mobilität. Gemeinsam und flexibel wird an Perspektiven und Lösungen gearbeitet. Gleichzeitig dankt die Stadt Ludwigshafen den Menschen, die in den letzten Wochen besonnen und unaufgeregt auf die Sperrung reagiert haben und beispielsweise auf das Fahrrad umgestiegen sind. Hier verzeichnete die Stadt einen messbaren Zuwachs. Diese Radfahrerinnen und Radfahrer tragen dazu bei, dass die Straßen entlastet werden.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Ihr ist bewusst, dass die Teilsperrung der Hochstraße Süd  sowie der Bereiche unter der Pilzhochstraße vielen Menschen viel Geduld abverlangt. Die Sperrung dient aber der Sicherheit aller. Sie ist das Ergebnis gründlicher Abwägungen und Bewertungen durch städtische und externe Brückenexperten.