Was wird getan, damit der Verkehr nicht alle Straßen in den Stadtteilen und der Innenstadt verstopft?

Die Stadtverwaltung hat von Anfang an offen kommuniziert, dass es beim Bau der Stadtstraße in einer Phase von viereinhalb Jahren zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen während der Spitzenstunden morgens und abends im Berufsverkehr kommen wird. Während der gesamten Bauzeit bleibt auf der Hochstraße Nord immer eine Fahrspur in jede Richtung geöffnet. Pendlerinnen und Pendler, die beispielsweise aus der Pfalz zur BASF wollen, können wie gewohnt von der Hochstraße Nord in Richtung Oppau/BASF abfahren. Dazu steht eine relativ lange Ausfahrtspur zur Verfügung. Das gleiche gilt für Pkw-Fahrten aus Mannheim.

Auch für Pendlerinnen und Pendler wird der ÖPNV in Ludwigshafen und der Region gestärkt, beispielsweise durch neue Linien, Bevorrechtigungen in der Ampelschaltung und weitere Maßnahmen. Gleichzeitig soll auch das Radfahren in der Stadt attraktiver gemacht werden, so dass am Ende deutlich weniger Menschen als bisher mit dem Pkw in die Stadt fahren sollen. Tatsächlich stärker betroffen ist der Lkw-Verkehr, für den es großräumige Umleitungen über den Ring A6, A61 und B9 sowie innerstädtische Ausweichrouten geben wird. Durch verschiedene Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass es keinen Lkw-Durchgangsverkehr in den Stadtteilen entlang dieser Ausweichrouten geben wird.

Mit dem Masterplan Green City haben Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg zudem gemeinsame Handlungsschwerpunkte beschrieben, um die Stickoxidbelastung einzudämmen. Mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Elektrifizierung des Verkehrs, Intelligente Vernetzung des ÖPNV, die Förderung des Radverkehrs sowie die Weiterentwicklung der urbanen Logistik ist der Grundstock für die Mobilität der Zukunft gelegt.