Nistplätze rund um die Hochstraße Nord werden gut angenommen

Baudezernent Alexander Thewalt und Klaus Eisele

Im März 2020 hängten Klaus Eisele und weitere Mitglieder des Orbea-Arbeitskreises für Ornithologie und Naturschutz im Auftrag der Stadt Ludwigshafen 110 Nistkästen und Fledermaushöhlen auf dem Hauptfriedhof, im Friedens- und Ebertpark sowie an städtischen Gebäuden wie dem Carl-Bosch-, dem Theodor-Heuss-Gymnasium und der Anne-Frank-Realschule plus auf.

Ziel war und ist, für die im Lebensraum Hochstraße Nord lebenden Tieren vor dem Abriss neue Lebensräume zu schaffen und sie auch zum Umzug dorthin zu animieren. Und die Aktion hatte Erfolg, wie Klaus Eisele am Dienstag, 6. Oktober 2020, berichten konnte: Inzwischen sind rund die Hälfte aller Nistplätze belegt, die zum Beispiel im Friedenspark aufgehängt wurden. Der "Umzugsservice" wird von den Tieren also gut angenommen.

Zum Hintergrund: Diese Form des Artenschutzes schreibt das Bundesnaturschutzgesetz vor. Ludwigshafen startete frühzeitig mit einem "Umzugsservice" der besonderen Art, damit sich die Tiere an neue Habitate gewöhnen können. Und Liebe geht auch hier durch den Magen. Deshalb ist es der Anreiz, Vögeln nahebei Futter anzubieten, was Baudezernent Alexander Thewalt und Klaus Eisele Dienstag, 6. Oktober 2020, im Hauptfriedhof taten.