Start für die neue Buslinie 80

Seit Montag, 11. November 2019, verkehrt nun montags bis samstags zwischen 6 Uhr und 19 Uhr im 20-Minutentakt die neue Buslinie 80. Damit hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) das Nahverkehrsangebot in Ludwigshafen auf der stark frequentierten Achse zwischen BASF, Hochschule Ludwigshafen und Mundenheim ausgebaut.

In Fahrtrichtung Mundenheim Bahnhof beginnen die Fahrten der Buslinie 80 an der Haltestelle BASF Süd. Der Fahrweg führt über die Haltestellen BASF (Tor 1 + 2), Feierabendhaus, Goerdelerplatz und Apostelkirche zum zentralen Umsteigepunkt Marienkirche. Dort können Fahrgäste in die Linie 10 in Richtung Ludwigshafen Hauptbahnhof/ Berliner Platz/ Luitpoldhafen sowie die Buslinien 70 und 71 in Richtung Ludwigshafen Rathaus umsteigen. An der nächsten Haltestelle Rohrlachstraße bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den Stadtbahnlinien 4/4A und 9 in Richtung Bad Dürkheim bzw. Mannheim Hauptbahnhof sowie zu den Buslinien 74 und 75. Ab Rohrlachstraße fährt die Linie 80 weiter über Valentin-Bauer-Siedlung und Valentin-Bauer-Siedlung Süd zur Hochschule Ludwigshafen und BBS-Franz-Zang-Straße und erschließt den Stadtteil Mundenheim über die Haltepunkte Am Schwanen und Mundenheim Bahnhof.

In Gegenrichtung werden ab Mundenheim Bahnhof zunächst die Haltestellen Knappenwegstraße und Achtmorgenstraße bedient, bevor die Linie 80 ab der Haltestelle BBS-Franz-Zang-Straße auf gleichem Linienweg zur Endhaltestelle BASF Süd weiterfährt.

Durch die angespannte Verkehrssituation in Ludwigshafen und Mannheim hat die rnv als Betreiberin der Stadtbahnen und Busse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits rund 10 Prozent mehr Fahrgäste registriert. Diese erreichen weiterhin bequem die Innenstädte im Verkehrsgebiet. Weitere Fahrgastzuwächse sind traditionell in der kalten Jahreszeit zu erwarten. Die rnv setzt neben der laufenden Fahrzeugbeschaffung der neuen RNT2020 daher zur kurzfristigen Entlastung auf Maßnahmen wie die neue Linie 80. Sie schafft eine weitere direkte Verbindung zwischen BASF und Mundenheim und entlastet die Linie 6/6A. Zusätzlich ertüchtigt die rnv Altfahrzeuge aus dem Straßenbahnbestand, um ab Januar noch mehr Leistung auf die Gleise über den Rhein zu bringen. Insgesamt können mit diesen Maßnahmen täglich 15.000 Fahrgäste zusätzlich befördert werden.