Weichenstellung: Bürgerbeteiligung und Stadtratsentscheidung

Im Zuge des Planungsprozesses wurden Hochstraßenlösungen und ebenerdige Verkehrsführungen betrachtet und bewertet. Am Ende dieser Planungsphasen stehen zu Beginn 2014 vier realistische Planungsvarianten gleichberechtigt nebeneinander: eine neu gebaute Hochstraße in fast gleicher Lage wie heute, eine leicht versetzte Hochstraße, eine kurze ebenerdige Stadtstraße mit Brückenteilen sowie eine weitgehend ebenerdige Stadtstraße. Jede Variante hat ihre Vorteile – je nachdem, aus welchem Blickwinkel man sie betrachtet. Aus dieser Überlegung heraus wird eine Variantendiskussion als Phase intensiver Bürgerbeteiligung gestartet. Es entsteht im Rahmen des konsultativen Verfahrens ein klares Meinungsbild zugunsten der Stadtstraße, aber auch ein über alle Schritte hinweg transparenter und nachvollziehbarer Planungs- und Entscheidungsprozess. In den politischen Gremien wird intensiv über die Planung sowie über die Hinweise aus der Bürgerschaft diskutiert. Mit großer Mehrheit spricht sich der Stadtrat im März 2014 für die Fortführung der Planung auf Basis der Stadtstraße aus. Er verbindet dies mit vielen Aufträgen an die Ingenieurgemeinschaft und Stadtverwaltung.